Freitag, 3. Juli 2009

Besser verstehen.

Ich befinde mich gerade in Österreich und nehme an einer Oldtimer-Rallye im Montafon (Schruns/Tschagguns) teil.

Die Rallye wird von einem unserer Kunden veranstaltet. Der Kunde heisst Motorpresse Stuttgart und das Produkt, um das es geht, ist die Zeitschrift Motor Klassik.

Motor Klassik ist das deutsche Oldtimer-Magazin. Und das Magazin richtet drei Oldtimer Rallyes im Jahr aus: die Silvretta Classic, die Sachsen Classic und die Eiffel Classic.

Der Kunde hat mir schon häufiger von der Faszination alter automobiler Klassiker und von der Leidenschaft vieler Menschen für Oldtimer erzählt. Und am Meetingtisch meint man als Werber schnell, dass man diese Liedenschaft nachvollziehen und in Kommunikation umsetzen kann.

Doch erst wenn man selbst die "Produkterfahrung" gemacht hat, kann man den Enthusiasmus des Kunden wirklich nachvollziehen – und in neue und bessere Werbeideen umsetzen.

Ich nehme an so einer Rallye das erste Mal teil – und bin ziemlich begeistert.

Ich bin sicher, dass sich mit dieser Begeisterung ganz andere Ansätze und Ideen entwickeln lassen als ohne diese Erfahrung.

Wenn ich nun den letzten Beitrag als harten Kontrast dazu nehme (einen Beitrag, in dem es darum geht, dass Kunden ihre Etats im Internet ausschrieben und man als Kreativer null Chance hat, die Stärken und die Faszination für das Produkt real mit dem Kunden zu teilen), dann wird noch mal deutlich klar, wie sinnlos dieses Unterfangen eigentlich ist.

Und was es für eine Energieverschwendung darstellt.

Es sei am Rande erwähnt, dass ich (als Novize) nach dem ersten Rallyetag mit meinem Teampartner auf Platz 25 liege (von 178 Teilnehmern).

Hinter uns im Ranking liegen immerhin einige ehemalige deutsche Rallyefahrergrößen.

Was zeigt, dass es nicht auf Schnelligkeit, sondern auf Geschicklichkeit ankommt.

Und dass es den sprichwörtlichen Anfängerdusel (auch Dummenglück genannt) wirklich gibt.




Die Silvretta Classic ist eine Oldtimer-Rallye in und um das Montafon. Es kommt nicht auf Schnelligkeit, sondern auf Präzision und Geschicklichkeit an. Und auf den richtigen Umgang mit Stoppuhren und Lichtschranken.




Der Kenner weiss a) in was für einem Auto mein Teampartner und ich gefahren sind und b) was für ein automobiler Klassiker uns voraus fährt.

Klick picture to enlarge.

7 Kommentare:

ramses101 hat gesagt…

Also Eure Karre sieht aus wie ein Porsche aus der Zeit, in der die noch coole Karren gebaut haben. Den Wagen vor Euch kann ich nicht so recht erkennen. Audi A 80?

(Um Gemecker vorzubeugen: Ich bin kein Autotexter, dafür kann ich Bier (und Kosmetik, aber sagt es nicht weiter.))

Anonym hat gesagt…

JEAH STEFAN, HEHE. THUMBS UP! BIST DU BEIM BAC?

Anonym hat gesagt…

Das ist doch nie im Leben ein Audi A80!!!

Zschaler hat gesagt…

Bin leider nicht beim BAC, fahre immer noch durch die Alpen. Aber unser Team wird da sein.

Zschaler hat gesagt…

@ramses101: Porsche ist richtig, der Wagen vor uns ist ein Ferrari Dino.

Anonym hat gesagt…

DINO! 308 GT4. Das "Ferrari" kannste bei der Mühle eigentlich weglassen

Anonym hat gesagt…

Ach ja: Das andere Bild zeigt einen 3-Liter Bentley aus den 20ern.