Freitag, 8. Mai 2009

Nachtrag: Wie finden Engländer deutsche Werbung?

Gerade habe ich in der englischen Fachzeitschrift Campaign (Ausgabe 1. Mai 2009) einen Artikel über die englische Werbeszene (also eigentlich die Londoner Werbeszene) gelesen.

Hintergrund: eine australische Agentur hat scheinbar ihren Etat für eine neuseeländische Wodkamarke mit dem Namen 42Below an eine Londoner Agentur verloren (Hintergrundinformation hier).

Daraufhin hat diese Agentur ein zynisches Video auf YouTube gestellt (siehe unten).

Man kann darüber streiten, ob das die richtige Art ist, einen Etatverlust zu verdauen. 

Aber es führt uns zu zwei Erkenntnissen.

Erstens: Auch in London steht man vor Umwälzungen, denn die kommunikativen Innovationen kommen inzwischen eher aus Amerika (CPB, TBWA/ChiatDay, R/GA, Anomaly, Drogba5) oder auch aus Ländern wie Holland, Brasilien und Argentinien.

Zweitens: In einer Umfrage von Campaign, wie  Werber aus anderen Ländern die Londoner Werbeszene sehen, kamen Vertreter aus Australien, Indien, Frankreich, Neuseeland, Argentinien, Asien, HongKong, USA und auch aus Holland zu Wort.

Aber keiner aus Deutschland.

Soviel zum internationalen Stellenwert deutscher Werbung.

Dies ist das zynische Video einer Agentur aus Australien, die ihren Kunden an eine Agentur aus London verloren hat.

Kommentare:

sossenteufel hat gesagt…

ich versteh zwar kaum was, aber hört sich nicht sehr nett an...

Anonym hat gesagt…

Solange die Deutschen BMW, Mercedes, Porsche, Volkswagen, Mini, Rolls Royce und Bentley bauen, muss man ja nicht auch noch die deutsche Werbung loben ;-)

Anonym hat gesagt…

Drogba ist zwar auch ein Guter. Aber du meintest bestimmt Droga5. Von dieser Qualität sind wir in Deutschland leider noch ziemlich weit erntfernt.(Das gilt jetzt übrigens für beide.)

SZ hat gesagt…

@anon20:35h_: ha, ha, ha, das ist wirklich ein Freudscher Vertipper. War wohl beim Scheiben noch unter dem Einfluss des Chelsa-Barca Spieles. Danke für den Hinweis. Droga5 nicht Drogba5 natürlich.